• Gartenbesitzern ist er wegen seines ungezügelten Ausbreitungsdrangs häufig ein Dorn im Auge. Feinschmecker haben dagegen längst seine kulinarischen Vorzüge erkannt: Ob im Wildkräutersalat, als Blütenhonig oder falsche Kapern – von den Knospen bis zu den Wurzeln sind alle Teile dieses Wildkrauts essbar. Besonders lecker sind die in einer Essig-Marinade eingelegten Knospen.
    Zutaten für 1 Glas: 1 große Handvoll Löwenzahnknospen, ½ TL Salz, 120 ml Weinessig, 40 ml Wasser, 1 Prise Zucker, 1 kleines Lorbeerblatt, 3 Pfefferkörner.
    Zubereitung: Die Knospen waschen und trocken tupfen. In das Glas geben, mit Salz bestreuen und gut durchschütteln. Essig, Wasser, Zucker, Lorbeerblatt und Pfefferkörner aufkochen und die Löwenzahnknospen mit der heißen Essiglösung übergießen. Das Glas verschließen und 14 Tage ziehen lassen. Anschließend kühl und dunkel aufbewahren. Die Löwenzahn-Kapern schmecken als pikante Zutat in frischen Sommersalaten, hellen Saucen, als Antipasti, in Nudelgerichten und auf der Pizza. Guten Appetit!

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  •  Es gibt aber noch freie Plätze für den nächsten Kurs am Samstag, 27. April: "Die Würze des Lebens: Kräuter und Salz". Ein Thema, das Feinschmecker und Bluthochdruck-Patienten gleichermaßen interessieren dürfte. Kräutersalze geben jedem Gericht das gewisse Extra und versorgen den Organismus mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Außerdem hilft Kräutersalz dabei, langfristig den Salzverbrauch zu reduzieren.